1. Teig herstellen
Hierfür benötigen Sie:
240 g
ungeröstetes Kichererbsenmehl
Mehl, Stärke, Salz und Öl in eine Rührschüssel geben, mit einem Schneebesen nach und nach mit dem Wasser glatt rühren und 30 Minuten quellen lassen.
2. Tortillas ausbacken
Hierfür benötigen Sie:
1
große beschichtete Pfanne (Ø 28 cm)
1 EL Öl in großer Pfanne bei hoher Hitze erhitzen. Teig nochmals durchrühren, pro Tortilla je 1,5 Kellen Teig (ca. 125 ml) in die Pfanne geben und zügig durch Schwenken pfannengroß verteilen (s. Tipp). 2 Minuten bei mittlerer bis hoher Hitze ausbacken (s. Tipp), vorsichtig wenden und weitere 1–2 Minuten ausbacken. Herausnehmen, auf einen flachen Teller legen und sofort mit feuchtem Tuch abdecken, damit die Tortillas aufrollbar bleiben. Vor jeder weiteren Tortilla Teig nochmals durchrühren und je 0,5 EL Öl in der Pfanne erhitzen.
Küchen-Tipp
Die Tortillas müssen möglichst dünn sein, um sich gut aufrollen zu lassen.
Sie können den Fladen wenden, sobald er sich vom Pfannenrand lösen lässt. Sollte er nach 2 Minuten an den Rändern noch sehr weich sein und einreißen, geben Sie ihm etwas mehr Zeit! Vermutlich ist die Pfanne noch nicht heiß genug.
3. Anrichten und servieren
Tortillas nach Wunsch belegen, dabei rundherum 1 cm Rand frei lassen. Je nach Gericht entweder aufrollen (z. B. Wrap oder Burrito) oder zusammenklappen (z. B. Quesadilla) und direkt servieren (s. Tipp).
Küchen-Tipp
Unbelegte Fladen lassen sich auch luftdicht verpackt im Kühlschrank aufbewahren, werden dadurch aber steif. Vor dem Servieren daher mit etwas Wasser befeuchten und erneut in ca. 0,5 TL Öl von beiden Seiten kurz anbraten. So werden die Tortillas wieder elastisch.
Tortillas stammen aus der texanisch-mexikanischen Küche und bestehen dort aus Weizen- oder Maismehl. Die Fladen dienen als Basis für unterschiedliche deftige Gerichte wie z. B. Burritos, Quesadillas, Tacos oder Enchiladas. Hierzulande werden Tortillas wiederum gerne für Wraps verwendet.